Was machen im (AC)³ Projekt?

Als ich mit Marlen Brückner über die verschiedenen Wissenschaftler im (AC)³ Projekt sprach, sagte sie, es gibt sogenannte und Modellierer. „Beobachter und Modellierer brauchen einander. Niemand kann seine Aufgaben ohne den anderen schaffen. So wie bei einem Hausbau, wo es unterschiedliche Gewerke gibt, bis das Haus steht“, sagte Marlen. So gibt es für all die Forschung im Projekt auch über 100 verschiedene Forscher, die gemeinsam daran arbeiten, die Veränderungen in der zu verstehen.

Marlen verwies mich weiter an Gunnar Spreen von der Universität Bremen. Gunnar ist für Meereis und Atmosphäre im (AC)³ Projekt. Er ist sogar gerade für sieben Wochen mit dem Forschungseisbrecher Polarstern in der unterwegs. Direkt von dort aus hat er mir geschrieben. 🙂

„Zu Hause beobachten wir die mit Satelliten bequem vom Bürostuhl aus, zum Beispiel wie schnell das Meereis durch den Klimawandel abnimmt. Hier auf Polarstern sammeln wir Daten, um die Satellitenbeobachtungen besser zu verstehen. Zusammen mit drei DoktorandInnen aus dem (AC)3 Projekt nehmen wir dafür Eisbohrkerne (Foto 1), beobachten Schmelztümpel mit speziellen Hyperspektral-Kameras (Foto 2), messen den Wasserdampf in der Atmosphäre (Foto 3) und beobachten das Eis vom Hubschrauber aus (Foto 4)“, schrieb mir Gunnar.

beobachten draußen die Atmosphäre, Wolken, Ozean oder das Meereis. Sie schauen sich mit allerlei „Werkzeugen“ wie speziellen Kameras, Thermometer oder Satelliten im All die genauer an. Dazu muss man verstehen wie das Werkzeug funktioniert, es bedienen können und wissen wie man es einsetzt. Das ergibt dann eine Menge an Messdaten. Wenn ich sieben Wochen jeden Tag raus gehen würde und die Temperatur draußen messe und aufschreibe, bekäme ich eine lange, lange Liste an Zahlen. Genauso müssen ihre Daten auswerten, sortieren und versuchen daraus etwas zu lernen, zum Beispiel wie warm oder kalt es in den letzten vier Wochen in der Arktis war, ob das Eis geschmolzen oder gewachsen ist, wie oft es geregnet oder geschneit hat und so weiter.

Gunnar meinte, ich soll mal rausfinden, was Modellierer mit den Daten der dann so machen. Ich bin gespannt!

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